nachträgliche Außenabdichtung mit Bitumendickbeschichtung inklusive Fußpunktabdichtung oder
mineralische Innenabdichtung mit Fußabdichtung und Querschnittssperrung im Kopfbereich
nachträgliche Außenabdichtung mit Bitumendickbeschichtung inklusive Fußpunktabdichtung und Drainung
Abdichten und Schließen der Risse und Fugen
Entfernen von Altputz und Aufbringen eines Sanierputzsystems
Beseitigung belastender Materialien und Behandlung der Oberflächen zur Verhinderung der Neubildung ->
auf richtige Raumtemperatur und regelmäßiges Lüften achten
Ein seriöses Sanierungskonzept besteht immer aus einer funktionsfähigen Horizontal- und Vertikalabdichtung.
Am Markt werden Sie im wesentlichen 3 Verfahren vorfinden:
mechanische Verfahren ( ca. 23%)
chemische Injektionsverfahren ( ca. 72%)und
elektrisch-magnetische Verfahren ( ca. 5%),
die aber nicht den allgemeinen Regeln der Technik entsprechen.
Nachträgliches horizontales Abdichten:
Kapillarunterbrechung durch mechanische Verfahren
(Mauerwerksaustausch, Einschlagverfahren, Kernbohrverfahren oder Schneid- und Sägeverfahren),
was immer einen Eingriff in die Statik des Gebäudes bedeutet.
oder
Kapillarverstopfung, -verengung und -hydrophobierung durch chemische Verfahren.
Im Bohrlochverfahren (WTA Merkblatt 4-4-04) wird mit Niederdruck (10-15 bar) der Injektionsstoff eingebracht.
Bei einem hohen Durchfeuchtigkeitsgrad wird im Zweistufenverfahren zusätzlich Geißel-Silikonbeschleuniger als Katalysator eingebracht.
Dadurch wird die Feuchtigkeit aus den Kapillaren gedrückt und die homogene Verteilung im Mauerwerksquerschnitt gesichert.
Dieses Verfahren ist bauwerkschonend und weniger aufwendig.
Nachträgliches vertikales Abdichten:
(hier soll das Eindringen von Wasser in die erdberührten Bauteile verhindert werden)
durch
nachträgliche Außenabdichtung nach DIN 18195 mittels kunststoffmodifizierter Dickbeschichtung unter Einbindung von Glasgeweben und mechanischem Schutz
oder
durch mineralische Innenabdichtung, wenn technische oder wirtschaftliche Gründe eine Außenabdichtung nicht zulassen.
Die Funktion ist der Außenabdichtung gleichwertig mit dem Unterschied, dass der Wandquerschnitt feucht und belastet bleibt.
Hierbei ist eine nachträgliche Horizontalsperrung im Kopfpunkt notwendig, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern.